Biographie

Die österreichische Mezzosopranistin Verena Gunz wurde in Linz geboren und schloss ihr Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellenden Kunst in Wien ab. Seither ist sie als freischaffende Künstlerin an internationalen Opern- und Konzerthäusern und Festivals tätig.

Erste Engagements führten sie an das internationale Opernstudio in Ghent/Belgien, darauf folgten Auftritte am Theater an der Wien, Wiener Volksoper, Wiener Musikverein, Glyndebourne on Tour/England, Royal Danish Opera in Kopenhagen, Bregenzer Festspiele, Cantiere Internationale di Montepulciano/Italien, Nationaloper Teatr Wielki Warschau/Polen, Royal Albert Hall, Philharmonie Luxembourg, Brucknerhaus Linz, etc.

Von Kritikern international gelobt wurde ihre Darstellung der Nerissa in der preisgekrönten Uraufführung von „The Merchant of Venice“ bei den Bregenzer Festspielen (die Premiere wurde live im Fernsehen übertragen und ist bereits auf DVD erschienen). Sie wurde daraufhin eingeladen, diese Rolle an der Nationaloper in Warschau zu verkörpern.

Ihr breitgefächertes Repertoire umfasst sowohl klassische Rollen wie Cherubino, 2. Dame, Carmen, Xerxes, Octavian, etc. als auch zeitgenössische Musik wie Ninon in „Die Teufel von Loudon“ von Krzysztof Penderecki, Nancy in „Albert Herring“ und Nerissa in „The Merchant of Venice“ von André Tchaikowsky.

Im Sommer 2016 sang sie die Hauptrolle in der Uraufführung von David Blake’s neuer Oper „Icarus“ bei dem Festival Cantiere Internationale di Montepulciano in Italien.

Sie ist auch eine begeisterte Lied- und Oratorium Sängerin und hat unter anderem den Alt in der Krönungsmesse bei der Eröffnung der Festmesse der Bregenzer Festspiele 2014 interpretiert (live im nationalen und internationalen Fernsehen).

Im Frühjahr 2015 führte sie das „Buch der hängenden Gärten“ mit der Neuen Oper Wien im Rahmen eines szenischen Schönberg Abends auf. Im Herbst 2015 hatte Verena ihr Debüt mit dem Royal Opera House Covent Garden in London in der Oper „Orfeo“ von Luigi Rossi (aufgeführt im Sam Wanamaker Playhouse). 2016 stand sie wiederum als Nerissa in Cardiff an der Welsh National Opera auf der Bühne, diese Produktion wurde dann 2017 auch im Royal Opera House Covent Garden in London aufgeführt.

Weiters freut sie sich über ihr gelungenes Debüt an der Semperoper in den “Königskindern” in Dresden im November 2016.

Im Juni 2019 hatte sie die Möglichkeit, bei dem Longborough Festival in England die Rolle der Fricka und der Floßhilde in „Das Rheingold“ zu covern und diese auch bei einer Masterclass bei der Londoner Wagner Society konzertant aufzuführen. Es folgte knapp danach eine erneute Einladung nach Montepulciano zum Cantiere Internationale, sowohl als Darstelllerin in Steven Sondheim’s „Passion“ als auch für einen Liederabend mit einem Weill/Schönberg/Eisler/Sondheim Programm.

Kürzlich sang Verena in der Uraufführung „TOTEIS“ an der Neuen Oper Wien Karola/Vickerl sowohl in Wien als auch am Theater in Bozen. Noch während der Corona Zwangspause war sie Mitglied bei einem interaktiven Opernprojekt „Das Opernkarussell“, das nach wie vor mit berühmten Opernarien und Szenen das Publikum mitspielen lässt. Bald wird sie als „Sesto in „La Clemenza di Tito“ in Graz zu hören sein und im Herbst ihr Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins geben. Auch wird sie wieder die „Mutter“ in Hänsel und Gretel in einer Kammermusikfassung in Graz und Umgebung singen.

Neben ihrer Gesangsausbildung hat Verena Gunz auch ein Magisterium in Französisch und Musikwissenschaften und einen Bachelor in Instrumental- und Gesangspädagogik.

Opernsaengerin-Mezzosopran-Vienna-Verena-Gunz

Jüngste Auftritte und Höhepunkte

Verena-Gunz-performing-Passion-by-Sondheim

Passion – Cantiere Internazionale d’Arte

Verena-Gunz-Foto-von-Roger-Lee

Die Walküre – Masterclass-Inszenierung

Nerissa in "Merchant of Venice" Royal Opera House Covent Garden

Debut am Royal Opera House Covent Garden/London